Zwischen Wurzeln und Flügeln

Transkript anzeigen

00:00:16: Willkommen, du wundervolles Seelenlicht.

00:00:18: zur Seelenforte.

00:00:20: Deinem Podcast für innere Wandlung

00:00:22: Licht und Bewusstsein.

00:00:26: Hallo ihr Liebenseelen!

00:00:28: Heute habe ich einen ganz besonderen Menschen hier zu Gast bei mir.

00:00:33: er ist achtundzwanzig Jahre und heute wollen wir über ein Thema sprechen was uns alle gemeinsam betrifft und das Thema ist das Leben.

00:00:44: hallo lieber Cedric.

00:00:46: Herzlich willkommen bei mir im Studio.

00:00:49: Ja, vielen Dank, dass ich hier sein darf und nicht nur für die Podcastfolge anreisen musste!

00:01:00: Ja und da würde ich schon mit der ersten Frage an dich starten wollen wenn dein Leben ein Kapitel deines Buches wäre wie würdest du dieses Kapitel benennen?

00:01:20: Heilung und Liebe wäre das aktuelle Kapitel meines Lebens aus dem Buch Meines Lebens.

00:01:31: Super

00:01:32: schön!

00:01:35: Ja, finde ich auch.

00:01:38: Auf jeden Fall.

00:01:39: Hat lange gedauert da anzukommen aber es lebt sich sehr viel leichter und harmonischer als die Jahre zuvor.

00:01:52: Glaubst du dass wir irgendwann erwachsen werden oder dass wir immer unser inneres Kind in uns

00:02:01: tragen?

00:02:04: Also in meinen Augen schließt das eine, dass andere nicht aus.

00:02:08: Ich glaube wenn es das tut dann ist man nicht mehr im Gleichgewicht.

00:02:17: Ja ich glaube das Erwachsen werden zum Leben dazugehört genauso wie sich das innere Kind zu bewahren also dass das Eine nicht ohne das Andere geht.

00:02:24: sonst wird's ja stressig weil man nur erwachsen ist und zukindigt wenn man immer an seiner kindlichen Energie gefangen ist oder in seinem inneren Kind.

00:02:37: Ich glaube, dass ja zu einem reifen erwachsenden Menschen einfach beides gehört.

00:02:44: Das sehe ich sehr ähnlich – es geht mir auch so!

00:02:47: Dass wir unser inneres Kind uns immer ein Stück bewahren sollten weil unsere Lebendigkeit endlich erhält wenn wir dieses innere Kind in uns tragen egal wie alt wir sind.

00:03:07: Und gibt es Menschen in deinem Leben?

00:03:11: Nee, so muss ich sagen.

00:03:13: Was hast Du durch andere Menschen in Deinem Leben gelernt?

00:03:19: Mein erster Impuls war alles, weil man ja irgendwo ein Produkt in der Umwelt ist.

00:03:26: Also genauso wie ich meine Umwelt beeinflusst.

00:03:28: So beeinflußt ja ständig meine Umwelt auch mich.

00:03:31: Ja deswegen mein Erster Impulz alles und vor allem in den letzten Jahren einfach bewusst... oder ist mir das bewusst geworden, wie viel Einfluss andere Menschen mein gesamtes Leben auf mich genommen haben?

00:03:46: und erst jetzt bin ich so richtig fähig, dass ein bisschen genauer zu filtern glaube ich das nicht mehr alles so Einfluss auf mich hat.

00:03:55: also bis zum einem jetzigen lebtag würde ich sagen haben die Menschen sehr viel Einflüsse von mir genommen.

00:04:00: Und erst jetzt kann ich mich davon so ein bisschen frei machen.

00:04:03: Man kann sich diese eigene Stimme in meinem Kopf zulassen und lauter werden lassen.

00:04:09: Das immer mehr Einflüss nimmt auf meine Handlung, meine Entscheidung wirklich was in mir drin ist, diese Stimme und die mehr so mein Leben leitet.

00:04:21: Aber ja grundsätzlich würde ich sagen nehmen wir alle eine Menge Einfluss auf uns.

00:04:26: also ja schaffe das ist beantwortet.

00:04:30: deine Frage.

00:04:31: Ja es beantworten meine frage wenn du oft dass oder auf dein jetziges leben auf deine achtundzwanzig Jahre zurückschaust für was bist Du im Moment sehr dankbar?

00:04:47: einfach am Leben zu sein, wirklich lebendig zu sein.

00:04:52: Bei mir zu sein mich nicht mehr so im Außen zu verlieren das machen zu dürfen worauf ich Lust habe jeden Tag aufstehen zu dürfen atmen zu dürfen von der Sonne geküsst zu werden es mein Herz schlägt dass ich tolle Menschen kennenlerne tolle menschen kennengelernt hab nette Gespräche wie dieses führen darf reisen darf entdecken darf mich entdecken darf, anderen beim Entdecken helfen darf.

00:05:22: Also einfach zu leben mit allem was dazu

00:05:26: gehört.".

00:05:27: Und was würdest du einem Menschen der gerade im Moment so ein bisschen strauchelt und seinen Weg nicht kennt?

00:05:36: So ein bisschen weiß wohin sein Weg gerade führt oder führen soll... Was würdest Du ihm in dieser Situation in der er sich gerade befindet mit auf den Weg geben wollen.

00:05:51: Mach dein Ding!

00:05:53: Schau nicht so viel nach links und rechts, mach nicht das was ich die letzten achtundzwanzig Jahre gemacht habe dich so sehr vom Außen beeinflussen zu lassen und zu überlegen wie komme ich an wenn ich XY mache?

00:06:05: Was denkt jetzt der andere von mir?

00:06:06: Wenn ich das so und so mache?

00:06:08: darf ich das?

00:06:11: Ja mach einfach hör auf deine Stimme geh deinen Weg Und der wird oft nicht klappen.

00:06:17: Du bist oft stolpern, scheitern.

00:06:21: Leiden, Schmerzen, Zweifeln, Bangen.

00:06:23: aber es lohnt sich immer dem Stempel oder dem Leben deinen eigenen Stempeln aufzudrücken.

00:06:30: Das ist sehr schön!

00:06:33: Das glaube ich hat oder gibt vielen Menschen eine Tiefe mit auf den Weg und da würde ich vielleicht auch bezüglich unserer heutigen Zeit was Instagram und TikTok und Co.

00:06:49: anbelangt, was denkst du?

00:06:52: Ja wie das deine Jugend und auch dein jetziges Leben immer noch oder auch verändert hat oder was es allgemein mit den Menschen auf vor allem mit jungen Menschen macht.

00:07:09: Zwar jetzt bin ich froh dass mich das erst in einem relativ späten Jugendalter erreicht hat.

00:07:15: so oder ein Ding war Social Media.

00:07:18: Also ich glaube, dass das für viele Verletzungen bei jungen Menschen sorgen kann.

00:07:21: Ich kann mich dann meine Facebook-Seite erinnern als Junge wo ich so... Ja da hatte ich so ein oberkörperfreies Bild und ich weiß noch wie die Mädels mich danach gemobbt haben dafür.

00:07:32: Und dann habe ich auch eine Zeit lang gar nicht genutzt.

00:07:35: Dann hab' ich sie wieder entdeckt für mich um einfach wie wir es zu viele tun um sich selbst zu profilieren, sich selbst präsentieren Wie man sich selbst gerne hätte.

00:07:45: Es ist halt viel Fake.

00:07:45: Es ist vor allem glaube ich schwierig für junge Menschen zu verstehen, dass nicht alles was man da sieht.

00:07:50: Man so viel bare Münze nehmen sollte und es nun sehr sehr sehr kleiner Ausschnitt ist von dem Menschen der wirklich ist also den ich davor mir sehe.

00:07:59: Ja also das ist deswegen mit so einer gewissen Vorsicht glaube ich zu genießen.

00:08:05: Es kann aber auch tolle Möglichkeiten schaffen.

00:08:07: Also auch ich ziehe mir oft tolle Impulse von Leuten von denen ich glaube die sind in manchen Lebensbereichen weiter als ich.

00:08:13: Von denen kann ich viel lernen.

00:08:16: Aber auch da gilt es einfach, glaube ich zu filtern und herauszufinden.

00:08:18: Okay was tut mir wirklich gut?

00:08:20: Und wirklich mal auf sich zu hören tun wir irgendwie fünf stunden Bildschirmnutzung am taggut oder social media nutzungen?

00:08:27: Oder dreht sich das ab einem gewissen punkt um und macht mich eher unglücklich?

00:08:33: Ja ich kriege eher bad vibes.

00:08:35: ja auch da kann ich dir jetzt keine einhundertprozentige antwort geben.

00:08:39: Ja genau da würde ich gerade nämlich einhaken wollen.

00:08:41: Was macht es nämlich mit der Aufmerksamkeit von uns?

00:08:46: Glaubst du, dass immer mehr Menschen auch mal zum Beispiel nichts tun können?

00:08:51: Stille aushalten können.

00:08:53: Diese Langsamkeit oder ja das mal nichts passiert

00:08:57: einfach.

00:08:59: Ich glaube, dass wir in einer sehr schnelllebigen Zeit leben In der es schwierig ist weil wir vom Dopamin-Hit zu dem nächsten Dopamin Head springen Bedingt natürlich durch Social Media aber bedingt natürlich auch durch unser generelles Konsumverhalten.

00:09:14: noch nie war Nahrung so verfügbar, v.a.

00:09:17: verfügbare in unserer Zeit wie jetzt heute und So geht das glaube ich mit vielen anderen Dingen auf so dass wir in unserer sehr materiell geprägten Welt einfach die Möglichkeit haben ja uns ständig zu betäuben und ständig abzulenken von den Dingen die uns wirklich umtreiben.

00:09:34: Und es macht natürlich so ein Zu-sich kommen still sein malen mit sich sein nur mit sich seien sehr schwierig.

00:09:43: Es ist ein mega prozess ein sehr schmerzhafter Prozess aber der glaube ich jedem Menschen gut tut.

00:09:49: Mal in die Stille zu gehen, mal wirklich zu schauen wer spricht denn da wenn kein anderer spricht?

00:09:57: Glaubst du das wir ständig beschäftigt sind weil wir Angst haben uns selbst zu begegnen vielleicht?

00:10:06: Ja auf jeden Fall!

00:10:07: Ich glaube dass es schon da herrührt ein Stück weit also.

00:10:10: zum einen weil man sich gelernt hat und diese Stimmen die dann aufkommen so neu sind und so fremd scheinbar weil man sie ja ständig betäuben kann und unterdrückt irgendwo.

00:10:24: Ja, ich glaube das macht vielen menschen angst sich ernsthaft mit sich auseinanderzusetzen in den spiegel zu schauen und sich nicht so zu präsentieren wie jetzt auf instagram Wie man sich selber gerne sieht sondern ehrlich zu begegnen auch wenn man In der scheißposition doof aussieht Und sich die stellen seines körpers anschaut die vielleicht nicht so schön sind und die man bedeckt mit langen klamotten mit irgendwie nem mit einer hohen High-West-Jeans oder so, weil man eigentlich denkt ich würde ja gerne anders aussehen.

00:10:52: aber ich bin auch nicht bereit das zu tun was es bedarf oder was es benötigt um der zu sein, der ich eigentlich gerne will oder der sich eigentlich gerne sein möchte.

00:11:09: Und

00:11:10: wenn du das Wort Leben mal so Ja, mal so verinnerlichst.

00:11:18: Was bedeutet denn für dich das Wort Leben?

00:11:20: Auch gerade wenn wir jetzt mal auf das schauen was wir grade so gesprochen haben.

00:11:29: Leben bedeutet für mich wirklich im Hier und Jetzt zu sein nicht seine Lebzeiten seine Gedanken ständig mit dem Morgen zu verschwenden.

00:11:38: das sage ich bewusst verschwänden weil ich glaube wenn man im morgen ist kann man nicht in heute sein.

00:11:45: und das ist etwas, was ich lernen durfte zum glück noch relativ jung in meinen noch jungen Jahren weil ich viele menschen sehe die damit ein riesen problem haben ja dass was wir besprochen haben im effekt nicht nach links und rechts zu schauen nicht nach vorne zu schauen nicht zurück zu schauen sondern einfach nur mal den moment zu genießen und lebendig zu sein und einfach mal alle gefühle emotion alles zulassen zu dürfen ohne sich für irgendwen zu verstellen ohne sich zu verstellen wegen der erwartungshalte die man an sich selbst richtet, aber auch eine Erwartungsschaltung, die von außen kommt.

00:12:18: Einfach im Hier und Jetzt sein!

00:12:21: Und wann hast du das Gefühl allgemein oder wann hattest du es das letzte Mal vielleicht auch ganz extrem dieses Gefühl von Lebendigkeit zu spüren?

00:12:36: Heute ist Mittwoch, Donnerstag ja... jetzt die ganzen Tage also heute beim Aufwachen Weil ich wollte jetzt schon sagen am Wochenende, aber das hätte ja direkt den widersprochen was ich gerade eben gesagt habe.

00:12:52: Deswegen die ganze Zeit.

00:12:54: Aber so... Ich hab einfach echt eine tolle Woche bis jetzt.

00:12:58: Ich hab ein tolles Wochenende gehabt und einen tollen Start in den Tag gehabt.

00:13:02: Ich habe jetzt ein tolltes Gespräch.

00:13:05: Ja also...

00:13:06: Vielen Dank!

00:13:10: Jetzt einfach, ja dazu zählt natürlich auch irgendwie die Vergangenheit.

00:13:14: Quatsch zu sagen, dass das kein Teil von uns ist und so.

00:13:16: Dass man da verleugnen sollte oder irgendwie nicht gar nichts mehr planen sollt oder sowas möchte ich auch nicht damit sagen.

00:13:23: aber ich glaube, dass es uns allen gut tut wirklich mal ja in dem Moment zu sein und den einfach mal genießen zu können.

00:13:33: Und da bietet sich die Frage an was hast du mit achtundzwanzig Jahren jetzt verstanden?

00:13:38: Was dir mit achtzehn Jahren noch sehr fremd war?

00:13:46: stört euch nicht daran.

00:13:47: Das ist Charlie.

00:13:54: Ich glaube mit acht zehn jahren war ich mehr damit beschäftigt mir selbst und der ganzen welt was zu beweisen und dafür habe ich dinge gemacht die mich eigentlich unglücklich gemacht haben.

00:14:09: aber ich hab sie halt gemacht weil ich wollte halt ja eine gewisse rolle erfüllen oder ein gewisses bild von mir selbst erfülle was ich aber eigentlich nicht war wenn ich ganz ehrlich zu mir gewesen wäre und ich glaube dass ich mich davon jetzt so langsam frei gemacht habe immer noch dabei bin mich freizumachen.

00:14:29: Es ist in der Welt nicht mehr beweisen zu müssen, weil ich zum Glück schon so oft getan habe.

00:14:35: Und ich das hinter mir lassen kann und dadurch mehr zu mir wirklich finden konnte und durch diese ganz vielen Erfahrungen einfach die Menschen, die man kennengelernt hat gute wie schlechte Erfahrung gemacht hat, dass ja ich dadurch besser weiß was ich wirklich möchte, was ich nicht mehr möchte.

00:14:53: vor allem auch, dass es in Partnerschaften ist ob das beruflich ist privat in allen Belangen Das würde ich sagen ist das größte, was mich unterscheidet von achtzehn zu achtundzwanzig und auf diesem Weg dahin entwickelt man ja eine Menge neuer Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kompetenzen.

00:15:11: Die es jetzt schwierig wäre auf eine Sache herunterzubrechen.

00:15:15: aber ich glaube der größte Punkt ist sich nicht mehr so viel oder die andere nicht mehr beweisen zu müssen.

00:15:24: Und welche Erfahrungen hat dich oder hat dazu beigetragen zu dieser Erkenntnis?

00:15:30: Oder dass du dich am meisten verändert vielleicht auch hast in diese Richtung jetzt, an die du dich jetzt entwickelt hast.

00:15:39: Das vergangene Jahr war bei mir sehr mitverantwortlich für diesen Prozess und es sind gar nicht so diese eigenen freiwilligen Dinge oft, die dazugeführt haben sondern eher so die unfreiwilligen Umstände, die meistens dafür den größten Lernprozess jetzt bei mir gesorgt haben.

00:15:58: Und so war das auch in diesem Fall.

00:16:00: Ich konnte das vergangenen Jahr einfach nicht so gestalten, wie ich es gern getan hätte... ...in vielen Lebensbereichen und musste andere Wege gehen und habe dabei festgestellt bei dem Gehen dieser anderen Wege dass die eigentlich viel besser zu mir passen.

00:16:16: Also es war sehr unfreiwillig eigentlich!

00:16:20: Aber bereichert jetzt heute.

00:16:22: Das würde bedeuten, dass auch die schwierigen Zeiten dich dazu gebracht haben Ich sag jetzt mal oder dich der werden lassen, der du heute bist und dir auch dazu geführt haben dass Du heute so denkst wie du denkst.

00:16:40: Auf jeden Fall!

00:16:42: Also rückblickend waren das schon überwiegend die Niederlagen Die mich dazugebracht haben mein Leben Und ähm... Die Art und Weise wie ich Dinge angehe Mal wirklich zu überdenken Auch wenn ich es natürlich immer verflucht habe und ganz oft dachte ist auch alles ungerecht, die Welt ist ungerecht zu mir.

00:17:06: Alles in Ungerecht durfte ich dadurch eine Menge mitnehmen durch diese vermeintliche Ungerechtigkeit, die ich heute als Riesenprivileg sehe.

00:17:17: Also ja, schlechte Zeiten glaube ich formen einen Charakter sehr stark zum Positiven und sie können ein natürlich auch irgendwo brechen wenn es so viel wird oder wenn man noch nicht bereit ist, wenn das an einem Punkt in einem Leben kommt, an dem man sagt für noch nicht ready is.

00:17:32: Aber im Großen und Ganzen glaube ich, dass es sehr wichtig ist auch einfach mal auf den Bob zu fallen.

00:17:40: Und gab es früher Dinge die du an dir abgelehnt hast?

00:17:45: Und die du heute liebst oder lieben gelernt hast?

00:17:50: Auf jeden Fall eine Menge!

00:17:54: Magst du da was zu erzählen?

00:17:57: Ja...

00:17:58: Musst du aber nicht.

00:18:01: Ich glaube einfach so diese sanfte Seite, die man auch hat als Mann vor allem Ich glaube, die ist schwierig zulassen zu können.

00:18:09: Vor allem in der Welt, in der ich irgendwie groß geworden bin... Ja und das alles was irgendwie dazugehört zu diesem sanften Mann sein Das ist etwas was ich lange verleugnet habe diesen emotionalen sensiblen Menschen in mir Der ich lange irgendwie nicht sein wollte der auch nicht in die Rolle gepasst hat Die ich lange gespielt hab.

00:18:32: Und ja über den bin ich sehr dankbar und den will ich nicht mehr missen.

00:18:38: Cornelia

00:18:43: Was möchtest du da diesbezüglich gerade den Männern mit auf den Weg geben?

00:18:47: Er macht euer Ding.

00:18:49: seit nicht so in eurem Ego.

00:18:52: Ihr müsst nicht immer der Coolste und der Härteste sein, ihr dürft auch liebevoll sein und könnt trotzdem starke Männer sein oder seid vor allem erst deswegen starke Männer.

00:19:01: Wenn ihr den ganzen Tag den Harten schiebt dann kommt es weder bei den Frauen noch bei euch gut an also bei eures gleichen.

00:19:12: Und was glaubst du, was den Männern oder was es für die Männer heute so schwierig macht?

00:19:18: Wirklich ihre Männlichkeit und ihre Weiblichkeit.

00:19:22: Weil beide Anteile sind ja für den Mann genauso wie für die Frau sehr wichtig, dass wir beide Anteil, die wir in uns tragen auch leben... Was macht es den Männeren so schwer, beide Seiten zu leben?

00:19:41: Ich glaube in erster Linie, dass wir heute zum Glück in einer Welt leben.

00:19:44: In der das leichter ist als so ein gesamtgesellschaftliches Bewusstsein auch dafür gibt, dass Männer nicht immer die Harten sein müssen.

00:19:53: Ich glaube es war vor hundert Jahren oder vor fünfzig Jahren deutlich schwerer.

00:19:56: und also die Generation von meinem Vater.

00:19:59: Ich glaub für ihn ist es deutlich schwieriger Emotionen zuzulassen.

00:20:03: Also ich glaube eher kann weniger mit seinen Emotionen anfangen als wie das heute können.

00:20:07: Wir jungen Männer Aber natürlich auch durch Social Media und andere Tools oder Medien, mit denen wir viel Zeit verbringen wird uns ja immer noch oft so ein Bild suggeriert.

00:20:18: Ja das ist irgendwie als Mann dazugehört andere anzuführen und immer zu wissen wo es lang geht und nie weich sein zu dürfen.

00:20:30: Ich glaube das einfach generelles Problem von uns Männern auch ein bisschen selbst verschuldet dann einen Sozialisationsding, eine Erziehungsding weil wir das auch den Leuten irgendwie so verkaufen, als müsste es ein Mann sein.

00:20:44: Oder weil wir ja gerne für komplexe Themen einfache Lösungen präsentieren möchten in vielen Lebensbereichen und so ist es da glaube ich auch.

00:20:53: Ich glaube dass man einfach sagt tschh!

00:20:54: Ein Mann hat so und so zu sein.

00:20:56: dann können wir eine Schublade bedienen und dann sind die Menschen dieser Schubladen gefangen und eigentlich fittet es gar nicht zu denen.

00:21:06: Was würdest du einem fünfzehnjährigen heute mit auf den Weg geben?

00:21:12: der sich gerade so ein bisschen auf dem Weg dahin befindet oder bewegt zu seiner Männlichkeit.

00:21:20: Oder den Weg dahinten, wie gehe ich mit meiner Männlichkeit um?

00:21:23: Wie gehe ich damit mit Mann sein um?

00:21:27: Mit all dem was da letztendlich von außen und auch von seinem Inleben auf ihn einprasselt.

00:21:36: Lesen ist cool.

00:21:38: Schreiben ist cool Denen ist Cool.

00:21:40: Bist nicht uncool wenn du nicht rausst wenn du dich nicht zu Tode säufst oder ins Koma laufen willst.

00:21:47: Du darfst auch nein sagen zu deinen vermeintlichen Freunden und du musst nicht der coolste in der Gruppe sein, du muss nicht ständig der Klassenklauen sein.

00:21:54: Du kannst auch der Nachdenkliche sein den man sich mit einem Buch zurückzieht... ...oder sich auf einer Parkbank stretched.

00:22:02: Ja mach dein Ding!

00:22:03: Hör auf dich hör auf deine Stimme Und lass dich nicht so sehr von deinem Freundeskreis vielleicht den Dinge hineinziehen die du bereuen wirst und du wirst sie bereuen.

00:22:16: Sehr, sehr schön!

00:22:17: Und dann wenn ich mal was nachschieben darf... ...und sei auch nicht der, der die anderen dazu anstellt, jetzt Dinge zu tun, die alle bereuen werden.

00:22:27: Also das ist auch das Beru da gegenseitig gehört.

00:22:32: Glaubst Du dass wir unser Leben gestalten oder dass es uns gestaltet?

00:22:42: Es gestaltet deutlich mehr uns als wir.

00:22:45: Ich glaube auf das wir wirklich Einfluss haben So marginal, das ist verschwindend gering.

00:22:51: Das ist wie ein Würfelspiel.

00:22:52: Ich kann mir nicht aussuchen welche Familie ich hineingeboren werde... ...das sind die Startvoraussetzungen.

00:22:57: Also ich kann die Erde nicht selbst säen!

00:22:59: Ich kann den Samen nicht pflanzen.

00:23:03: Ich kan viele Dinge einfach nicht beeinflussen, die mir begegnen und die mein Charakter formen.

00:23:10: Ja, ich glaube es ist deutlich mehr in die Hände des Universums oder Wessengraft auch immer gelegt unser Leben als ja in meiner Hand Auch wenn ich, das heißt nicht dass ich nicht irgendwie die besten Entscheidungen treffen sollte.

00:23:25: Die man treffen kann von den möglichen Alternativen.

00:23:27: aber ich glaube wir können Nicht so viel beeinflussen wie wir gerne könnten oder wie wir meinen zu könnten.

00:23:37: Okay ist das wirklich so?

00:23:40: Meine Gedanken sind ja Dass die Seele bevor sie hier auf Erden herunterkommt, sich unseren Körper wählt, bewusst wählt.

00:23:53: Dass wir all die Lerngeschenke sammeln dürfen, die dazu beitragen dass wir wachsen.

00:24:01: und es ist nicht so das wir doch einiges in der Hand haben selbst wenn wir in einer Familie geborgen oder hineingeboren werden, wo wir vielleicht nicht so eine gute Ausgangsposition haben.

00:24:18: Dass wir trotzdem daraus was machen können und letztendlich etwas gestalten können.

00:24:23: Und es in der Hand haben jeden Tag jede Sekunde eigentlich etwas zu verändern.

00:24:31: Es ist nicht viel wichtiger sich unabhängig vom Außen zu machen dass genau das eben nicht mehr passiert, dieses Gefühl von ich bin gelähmt weil im Außen das oder das passiert und ich habe nichts in der Hand.

00:24:46: Es fließt einfach und ich kann nichts dagegen tun sondern zu sagen Ich hab jeden Tag die Möglichkeit Dinge anders zu machen wie das vielleicht meine Eltern getan haben oder Großeltern oder wie es Freunde tun Arbeitskollegen oder eben überhaupt Familienmitglieder, mich immer wieder bewusst dafür zu entscheiden einen anderen Weg zu gehen als die ... ja.

00:25:16: Die meiner Familie letztendlich, die diesen Weg gehen oder eingeschlagen haben?

00:25:20: Oder wenn Gene ins Spiel kommen, ich hab die in die Gene und das war immer schon so Und deshalb habe ich keine Möglichkeit es zu verändern.

00:25:29: Das sind so meine Gedankenzüge dazu.

00:25:33: Was denkst du dazu?

00:25:36: Ja also da bin ich bei dir.

00:25:37: Ich glaube nicht, dass deine Worte jetzt das von mir gesagt ausschließen.

00:25:43: Das sehe ich ähnlich oder fast ja was heißt fast genauso?

00:25:48: Ich habe ja gesagt, dass man glaube ich von den Alternativen die einem geboten werden trotzdem immer Die beste Entscheidung oder in Anführungszeichen beste Entscheidungen treffen sollte.

00:26:03: Aber ich glaube das ist trotzdem vieles nicht beeinflussbar ist, weil wir können nicht beeinflusen ob ich jetzt vorne auf die Straße gehe und beobachte zum Beispiel einen Verkehrsunfall.

00:26:12: Und dann bin ich auf einmal in einer Situation da habe ich keine Macht drauf das sie passiert oder ich begegne XY und der sagt mir XYZ und das löst auf einmal was in mir aus und ich kriege neuen Impuls zu Dingen oder Szenen neue Perspektive die ich noch nie gesehen hab.

00:26:29: also oft sind Wir uns dem ja auch gar nicht bewusst Was uns wirklich in die Lage geführt hat, in der wir uns dann befinden an Tag X. Man spricht ja auch irgendwie von diesem Ruf der Seele oder keine Ahnung.

00:26:46: Oder wenn man Leute sich unterhalten hört sagt der eine zum anderen Ja ich kann dir gar nicht erklären wie ich da reingerutscht bin es einfach so passiert und ich glaube dass das einfach häufig stattfindet in unseren Leben.

00:26:59: Und damit nochmal möchte ich nichts sagen du nicht das Beste aus jedem tag herausholen solltest Und das Beste für dich irgendwie herausholen sollst und schauen sollt, was für Dich gut funktioniert.

00:27:11: Aber ich glaube trotzdem dass einfach in der Gesellschaft, in der wir leben, in diesem kollektiven Ding In dieser Gruppe, wo wir stattfinden, dass Wir da einfach nicht alles in der Hand haben und auch nicht in der handhaben können und auch Nicht müssen.

00:27:25: Das nimmt ja irgendwo auch ein bisschen Stress raus und bringt Leichtigkeit ins Leben.

00:27:31: Damit meine ich nicht, dass man Verantwortung abgeben sollte.

00:27:33: Ich hoffe es ist irgendwie verständlich geworden.

00:27:37: Ja, genau das sehe ich auch so.

00:27:39: Das hat ja auch ein bisschen was damit zu tun dass du diese höhere Macht ansprichst also das Universum was vielleicht auch einen Plan für uns hat und unseren Seelenplan ein Stück weit.

00:27:55: und wenn wir wirklich mit uns verbunden sind tief verbunden und verwurzelt sind dann hören wir auch die innere Stimme, die uns immer wieder auch ruft.

00:28:04: Die uns immer den Weg weißt oder Zeichen schenkt und zeigt.

00:28:09: und wo wir immer wieder die Möglichkeit haben wenn wir achtsam und wachsam sind dass das wir sie erkennen diese Zeichen und die Tür die uns vielleicht geöffnet wird ja dass wir sie auch betreten den Griff nehmen vielleicht und dann eben auch weiter aufstoßen dem Lichtfolgen auch hindurchgehen.

00:28:33: Und da würde ich gerne, weil das passt eigentlich ganz gut jetzt...

00:28:38: Was

00:28:38: würdest du auf keinen Fall opfern für Geld?

00:28:42: Für Anerkennung

00:28:44: und

00:28:45: alles was so mit diesen Äußerlichkeiten zusammenhängt?

00:28:54: Meine Freiheit klingt ja zu abgetroschen aber am Ende des Tages ist es schon das und damit meine ich einfach so die Dinge die Sachen, die mir wichtig sind irgendwo diesen moralischen Kompass den ich lange Zeit verloren hatte zum Glück weder finden durfte Ja einfach die Werte Die man hat die man ins Leben tragen möchte die man in seiner Umwelt tragen möchte dass man sich einfach nicht verstellt.

00:29:23: also Ich würde nichts machen mich nicht anbiedern für Dinge hinter denen ich nicht stehen kann die ich nicht möchte Von denen.

00:29:30: Ich glaube dass sie keinen nutzen haben außer mich selbst zu bereichern.

00:29:35: und ich glaube das wenn man so Dinge macht oder so sein Leben angeht, um sich zu bereichern und mehr zu haben als die anderen.

00:29:44: Dinge tut für Geld, die eigentlich im eigenen Wesen wieder streben oder widersprechen, dass das immer eine sehr, sehr kurzfristig gedachte Rechnung ist und man damit eher auf den Arsch fällt und... ...das nicht zu dieser erwünschten Glückseligkeit führt.

00:30:04: Das ist total schön!

00:30:07: Hast du Angst vor der Zukunft?

00:30:09: Nee

00:30:12: Warum macht ihr die Zukunft keine Angst?

00:30:14: Weil viele Menschen in unserer heutigen Gesellschaft sind ja sehr angstbesetzt und diese Gedanken kreisen, bezüglich der Zukunft.

00:30:45: gut überstehen habe, können.

00:30:49: Kampfsport der mich mein Leben lang begleitet seit ich klein bin und der mich einfach gelehrt hat dass es ja auf alles irgendwie eine Antwort gibt.

00:30:59: Der dich aber auch natürlich dazu zwingt antworten zu finden antwortend zu suchen Und der dir Vertrauen um Selbstwirksamkeit gibt in dich und deine Fähigkeiten.

00:31:11: Ja und ich hab einfach loslassen dürfen.

00:31:14: zum glück diese Wie du schon gesagt hast, dieses Angst besetzte ich.

00:31:20: Diese Angst vor der Zukunft und diese Anhaftung auch an so ganz vielen materiellen Dingen.

00:31:26: Also ich bin wirklich... Mir ist vieles scheißegal eigentlich was andere für sehr erstrebenswert halten Und das gibt mir meiner Meinung nach glaube ich eine große Freiheit Weil ich dann nicht so anhaftend denke, ah Scheiße!

00:31:38: Ich darf es nicht verlieren Was ich lange Zeit hatte.

00:31:40: aber mit anderen Dingen dieser Gedanken, oh das darf ich nicht verliern Man hält irgendwie an so eine Rolle fest oder einem Auto, oder einem Haus.

00:31:48: Von dem man glaubt halt dass das die Essenz deines selbst ist was Serba eigentlich nicht ist.

00:31:55: und ich glaube wenn man sich davon ein bisschen freimachen kann dann verschwinden auch diese Ängste vor dem Morgen oder für den einen vor dem Tod oder keine Ahnung.

00:32:06: Ja

00:32:09: Das ist total schön weil es geht mir sehr ähnlich Und wann fühlst du dich?

00:32:16: wirklich mit dir verbunden und eben auch, was wir eben schon mal hatten.

00:32:21: Mit dem großen Ganzen... ...mit der höheren Macht.

00:32:28: Ja, kommt dann vielleicht auch so ein bisschen die Spiritualität noch mit ins Boot, was sie für dich überhaupt bedeutet?

00:32:34: Also zwei Fragen in einem Satz!

00:32:39: Also ich finde mich sehr verbunden mit all dem, was um mich herum passiert.

00:32:45: Mit der Welt, mit mir selbst vor allem wenn ich mich dehne Vor allem wenn Ich mich in der Natur dehne.

00:32:51: da komme ich sehr gut zu mir und komme in einen sehr meditativen Zustand Und merke wie sich so alte Blockaden lösen Wie Sich durch das Dehnen und Durch Das öffnende Faszien und der Muskulatur und alle aktive und passiven Strukturen so im Körper auch Informationen und Energien Im Körper die da gespeichert sind oder sich festgesetzt haben, dass sie sich gleichermaßen auch mitlösen.

00:33:19: Und das bringt mich sehr zu mir selbst und... ja ich habe aber auch den einen oder anderen sehr guten engen Freund, mit dem ich einfach tolle Gespräche hab.

00:33:30: Tolle Gesprächen über Gott und die Welt!

00:33:33: Das erdet mich auch sehr, aber wir machen dann auch ähnliche Dinge also gemeinsam in der Natur und dehnen uns und kiffen noch so leicht ein.

00:33:42: Es ist ja auch für den einen oder anderen Medizin, habe ich mir sagen lassen.

00:33:48: Und genau das sind alles Dinge die mich sehr zu mir bringen.

00:33:52: Also Bewegung in der Natur weniger als mehr.

00:33:59: Möchtest du bezüglich der Pflanzen nochmal den jungen Menschen mit was auf dem Weg geben?

00:34:06: Bezüge dich der Dosierung und vielleicht auch aus deiner eigenen Erfahrung Da vielleicht noch mal bezüglich des Umgangs, ja.

00:34:16: Vielleicht einem jungen Mann oder einer jungen Frau die vielleicht gerade so am Anfang ihrer Pubertät stehen und vielleicht die eine oder andere Erfahrung diesbezüglich machen, vielleicht auch mit anderen Drogen sei es der Alkohol, sei es irgendwelche anderen Pillen

00:34:35: usw.,

00:34:35: Es gibt ja da einiges auf dem Markt zu erwerben und vielleicht magst du da noch mal Gedanken, Impulse mit uns

00:34:43: teilen.

00:34:45: Also ich würde dem Menschen im Grunde dasselbe raten wie dem Fünfzehnjährigen.

00:34:51: Lass dich nicht so von der Gruppe in der Du unterwegs bist beeinflussen.

00:34:56: Hör auf Deine Intuition, auf Deiner Stimme.

00:34:57: wenn Dir Deine Stimme sagt ne ich will dir halt keinen mitkippen oder ich will nicht einen Teil schmeißen oder eine Nase ziehen dann lass es auch lieber bleiben weil das führt dann auch zunächst gutem.

00:35:07: Ich bin grundsätzlich schon ein Freund von Dingen ausprobieren, wenn man sich auch wirklich irgendwo so der Konsequenzen bewusst ist ob man sich der Bewusstsein kann.

00:35:18: Ist wieder eine andere Frage.

00:35:19: aber wenn man glaubt man könnte das alles ein wenig überblicken und es halt nicht so achtlos macht.

00:35:25: Das Setting ist sehr wichtig glaube ich bei Drogen.

00:35:28: also ich bin kein Freund von chemischen Drogen habe noch nie wirklich chemische Drogen ausprobiert Drogen jetzt wie Pilsen oder Marijuana, aber auch Alkohol.

00:35:42: Also ich glaube es gilt ja für alle Drogen dass das Setting sehr wichtig ist Dass man sich gut fühlen sollte, dass man sich ready dafür fühlen soll weil es schon Wahrnehmungsverändernd ist und Bewusstsein verändert Nicht nur jetzt beim Alkohl auf dieser mechanischen Ebene sondern Ja auch im Kopf also das Gedankenwelt etc.

00:36:03: verändert.

00:36:04: Und das glaube ich sollte man nicht einfach so zum Spaß machen und vor allem... oder was heißt nicht zum Spaß, man macht es irgendwo auch zum Spaß aber nicht so achtlos.

00:36:15: Und ich glaube auch dosiert die Dosis macht das Gift glaub' ich wie in vielen Dingen.

00:36:20: Solange dass kein Einzug in deinen Alltag bekommt, ich glaube da wird's immer gefährlich ab diesem Punkt.

00:36:24: wenn man das so dosiert nutzen kann um Dinge zu verarbeiten oder Dinge zu bearbeiten im Leben dann glaube ich ja kann das auch schon eine medizinische heilende Wirkung haben.

00:36:40: Wenn aber die Droge irgendwie besitzt, über dich ergreift dann wird es glaube ich immer gefährlich.

00:36:44: Aber so ist es ja mit Zucker und Medien, mit allem anderen glaube auch das einfach die Dosis des Gift macht am Ende des Tages.

00:36:52: Glaubst du

00:36:53: aber auch dass Menschen, die in sich nicht gefestigt sind keine gewisse Stabilität mitbringen?

00:37:00: Und wenn die egal welche Drogen zu sich nehmen dass die dieser Gefahr der Sucht ausgesetzt sind oder eher ausgesetzt.

00:37:10: Ja, auf jeden Fall da Drogen auf eine gewisse Art und Weise immer wie Multiplikatoren funktionieren Und Dinge verstärken, die eh schon in einem sind Ob es Freude, Euphorie ist im Positiven Oder Unsicherheit Angst, Paranoid, Paraneuer Rat ich allen Menschen, die schon scheiße drauf sind Die wissen das sie scheiße darauf sind die viele Probleme mit sich haben, mit ihrem Umfeld.

00:37:36: Mit ihrem Alltag den Rat von Absicht zu betäuben durch Alkohol und zu glauben dass das ein Mittel wäre um sich kurzfristig Abhilfe zu verschaffen von diesen Problemen die sie umtreiben.

00:37:50: weil das ist eine Rechnung die geht auch nach hinten los und entsprechend aus eigener Erfahrung aber auch von Menschen die ich ja erleben durfte sehen durfte denen es ähnlich geht Die ähnliche Erfahrungen gemacht haben logischerweise.

00:38:06: Vielen, vielen Dank für deine Ehrlichkeit und dass du das mit uns geteilt hast auch vor allem jetzt mit all den Menschen die uns hier heute zuhören.

00:38:17: Und wenn du heute auf dein Leben schaust bezüglich Halt Was gibt dir heute halt in Wenn du strauchelst in schwierigen Situationen?

00:38:28: oder Ja, wenn es dir einfach nicht so gut geht was?

00:38:32: was gibt ihr dann halt dass du wieder deine innere Stabilität wieder findest, wieder ins Gleichgewicht kommst.

00:38:43: Vertrauen.

00:38:45: Vertrauen mich!

00:38:48: Vertrauen darin, dass man das schon wuppen wird weil man so vieles schon gewuppt hat in seinem Leben.

00:38:55: Die Natur gibt mir Halt Bewegung gibt mir halt.

00:38:59: also ich habe verschiedene Tools einfach um Stress abzubauen um schlechte Emotionen durch mich durch fließen lassen zu können das wissen, dass ich einfach viele tolle Menschen kenne die ich als Familie bezeichne.

00:39:16: Die ja mir beistehen wenn ich weiß es wird wirklich eng und dieses große manchen ins Gott vertrauen anderen ins Vertrauen ins Universum in die schöpferische Kraft.

00:39:30: Ich weiß einfach, dass gut geht, dass es gut gehen wird Dass ich gesegnet bin, dass schon immer beschützt war dass ich nicht Zweifeln brauche oder zweifeln darf, aber am Ende des Tages wird es gerockt.

00:39:51: So schön

00:39:51: da!

00:39:53: Was möchtest du den Männern heute noch mit auf einen Weg geben, worüber sie öfter sprechen sollten?

00:39:59: Oder auch vor allem unter ihresgleichen miteinander sprechen sollten.

00:40:04: Ich spreche die über Liebe, ich spreche zu übergeben, übers Scheitern, übers abgefuckt sein.

00:40:18: Ja nicht immer über diesen Bullshit, über den Quatsch irgendwie neuer dickere Karre und hier wen hab ich am Wochenende aufgerissen und all diesen quatsch halt der auch so seine Daseinsberechtigung hat und lieber dass man babbeln kann wenn man irgendwie Dummzeug sprechen will.

00:40:33: aber im Großen und Ganzen solltet ihr euch auch schon mit ja den ernsthaften Themen auseinandersetzen oder mit denen Themen von Gehalt mit Gewicht die wirklich zählen wie lieben, geben, schenken.

00:40:51: Gutes tun!

00:40:52: Den Menschen entlächeln auf die Lippenzaubern weil alles was so positiv ist in die Welt trägst kommt sie dir zurück.

00:40:59: deswegen wähleweise meine Männer.

00:41:07: Und was glaubst du?

00:41:08: Was Mütter oft falsch verstehen?

00:41:12: ja von ihren Söhnen also...

00:41:17: Ne was meinste konkret

00:41:21: Wenn Söhne erwachsen werden, was Mütter da... Also es ist ja so.

00:41:26: Ich sag immer wir Frauen und ich spreche jetzt mal euch Frauen an Wir beschweren uns immer über die Männer und dann sage ich immer Ja wer erzieht denn?

00:41:34: Die Jungs sind ja wir Frauen überwiegend Und deshalb liegt das auch an uns.

00:41:40: Wir haben eine unglaubliche Verantwortung und Eine ganz unglaublich wertvolle Arbeit, die wir da tun in Anführungsstrichen, wenn man das so benennen kann.

00:41:53: Was wir den Jungs mit auf den Weg geben damit sie zu Männern heranwachsen die uns Frauen auf Händen tragen Das ist ja ein Stück weit auch unsere Aufgabe für uns Mütter, die ich auch selbst drei Jungs habe und da würde ich jetzt gerne mal aus deiner Sicht nochmal hören was

00:42:15: du

00:42:16: Ja, wie du das siehst oder was du dafür impulse vielleicht

00:42:21: uns

00:42:21: schenken möchtest.

00:42:23: Was du denkst?

00:42:24: Was wir da als Mamas oft vielleicht nicht verstehen im Umgang mit euch Jungs.

00:42:31: Ich glaube dass das natürlich Glaubenssätze sind die über Generation weitergetragen wurden und immer noch werden.

00:42:43: also dieses Bild von einem Mann das ist auch von Frauen auf Männer projiziert wird ihre Söhne, was dann zu falschem Stolz, falschem Ego führen kann.

00:42:55: Dass natürlich Bilder sind die man zu Hause vorgelebt bekommt wie sich die Frau und der Mann in einem häuslichen Umfeld zu verhalten haben, die zu einem ungesunden Männerbild führen können.

00:43:08: Dann glaube ich aber auch dass es Emotionen sind, die einfach als Frau glaube ich schwerer zu händeln Mutter, wie für einen Vater.

00:43:21: Wenn ein Junge Pubertär wird und Emotionen wie Wut empfindet, Aggressionen findet, Frust zorn... ...und das sind Emotions die kommen werden.

00:43:33: Und ja ich glaube es ist schwierig einfach für eine Frau das zu handeln aus der Körperlichkeit heraus wenn Jungs ins Alter kommen wo sie stärker werden vielleicht als ihre Mutter und die Mutter sich nicht mehr anders zu helfen weiß versucht irgendwie diese Emotionen dem Jungen zu unterdrücken oder lahmzulegen.

00:43:56: Und das führt natürlich auch zu nichts Gute, weil die so ganze Unterdrückten in Anführungszeichen negativen Emotionen, die auch ihre Daseinsberechtigung haben führen dann aber natürlich dazu dass man sie vielleicht anderweitig auslebt.

00:44:11: und das befeuert eigentlich so diesen ganzen Prozess.

00:44:14: Weil vielleicht einfach nicht so dieses Handwerkszeug da ist was man in Kindern oder den Jungs jetzt speziell so an die Hand geben sollte, dass sie einen gesunden Umgang mit diesen Emotionen lernen.

00:44:28: Woher fühle ich auch wieder dann die Väter gefragt sind, gell?

00:44:31: Also ich glaube Kinder beim Erwachsenwerden zu begleiten bedarf halt beides Männer wie Frauen Frauen wie Männer und Ich glaube das nur wenn Das in einem guten ausbalancierten Gleichgewicht ist Dass dann auch Individuen heranreifen können Die ja selbstsicher sind die gefestigt sind die ihren Platz in der Welt kennen und erleben und erfahren dürfen.

00:44:59: Und das ist glaube ich auch etwas Wichtiges, dass man den Kindern die Möglichkeit gibt sich selbst zu entdecken auf allen Ebenen und sich auszuprobieren und sie nicht so in ihrer Erfahrungswelt einzuschneiden und abzuschniegen.

00:45:12: Mega vielen lieben Dank!

00:45:13: Das ist total wertvoll was du alles alles das was du gerade gesagt hast.

00:45:18: und da möchte ich auch nochmal die Gefühle der Wut aufgreifen.

00:45:24: Erst mal bin ich meinen drei Jungs auch sehr dankbar, weil ich habe vieles als Frau, als Mama lernen dürfen und lerne immer noch durch meine Erwachsenen-Jungs jetzt.

00:45:35: Heute finde ich das alle Gefühle eine Berechtigung, eine Daseinsberechtigung haben Emotionen sind, weil wenn ich jetzt nur mal die Wut herausnehme.

00:45:51: Weil du hast ja noch angesprochen gerade auch bei Jungs ist es nochmal verstärkt als bei Mädchen da macht sich das nochmal anders bemerkbar und Wut ist ja ein ganz kraftvolles Gefühl.

00:46:06: Wenn wir es in die richtigen oder Wut, in richtige Bahnen lenken kann aus Wut unglaublich viel Positives erwachsen weil Wut eine unglaubliche Kraft und Energie hat.

00:46:17: wenn sie natürlich keine Wege also wenn derjenige keine wege aufgezeigt bekommen hat mit seiner Wut umzugehen dann kann sie im schlechtesten Fall fremdverletzen verletzendes Verhalten zu Tage führen, aber wenn wir gelernt haben sie wirklich in die richtigen Bahnen zu lenken dann kann da ganz viel Neues draus erwachsen.

00:46:42: Deshalb finde ich das total schön.

00:46:44: und was möchtest du Eltern nochmal an Impulsen mit auf den Weg geben?

00:46:53: Ja, was du vielleicht aus der eigenen Erfahrung... ...was du dir gewünscht hättest.

00:46:58: Was du heute Eltern mit auf den Weg geben möchtest?

00:47:02: Lass eure Kinder mehr entdecken!

00:47:05: Glaub nicht immer ihr wüsstet besser als euer Kind was gut für ihn oder für sie ist.

00:47:10: Ich glaube Kinder wissen ganz ganz früh in ihrem Leben was ihnen gut tut und was ihnen nicht guttut.

00:47:16: Was sie können und was sie nicht können.

00:47:17: traut euren Kindern zu ermutigt sie empowert sie.

00:47:22: seid nicht so Helikoptereltern, die ihr irgendwie euer Kind vor allem beschützen möchtet.

00:47:29: Erstens geht es nicht.

00:47:30: Kinder müssen auf die Nase fallen, auf den Popes fallen um auch selbst verstehen oh okay das funktioniert vielleicht nicht.

00:47:38: Das muss ich anders machen.

00:47:41: Also erstens haltet ist damit nicht auf sondern ihr sorgt nur dafür dass ja die Kinder unsicher werden Dass sie an sich zweifeln, dass sie ständig nach Rat und irgendwie Befähigung, Suchen und Fragen.

00:47:54: Und abhängig sind für immer abhängigs sind und abhängigt bleiben und wo dann die Reise hingeht wenn so ein Kind älter wird ist ja absehbar.

00:48:04: also lasst die Kinder erfahren entdecken erleben auch wenn es manchmal irgendwie einen selber ängstigt.

00:48:13: aber Menschen müssen ihre eigenen Erfahrungen

00:48:14: machen.

00:48:24: Vielleicht auch gerade bei den Jungs?

00:48:28: Ja, mehr so wie ein großer Bruder.

00:48:30: So'n Onkel... Schon ne Vater-Mutterrolle ist schon gut dass man das eindimmt und die Kinder aber begleitet beim Erwachsen werden.

00:48:38: Ich finde zum Beispiel auch dieses Wort Erziehung schrecklich weil man Kinder in Schubladen steckt oder versucht links und rechts zu formen Wie sie natürlicherweise halt nicht wachsen würden Oder sie zu Menschen erzieht, die eigentlich gar nicht ihrem naturell entsprechen.

00:48:56: vielleicht Deswegen ja eher als Begleiter, als irgendwie Impulsgeber.

00:49:02: Als Menschen die einfach ihnen helfen können durch ihre eigene Lebenserfahrung und ihnen Tipps und Tricks mit an die Hand geben.

00:49:12: Und damit meine ich halt aber dann nicht dass sie ihn versuchen irgendwie jegliche Erfahrungen zu verbieten weil sie ja selber schon so viele Erfahrungen gemacht haben uns deshalb besser wissen.

00:49:28: Ja als Safe Space wo Kinder kommen können fragen dürfen, sich Ratschläge einholen dürfen und auch mit ihren Ängsten Sorgen und Nöten und Bedürfnissen und Schwächen.

00:49:40: Und alle dem was in so einem Menschen drinnen ist angenommen werden gesehen werden wertgeschätzt werden.

00:49:51: Ja vielen Dank.

00:49:52: und dann möchte ich nochmal einhagen da ich ja aus dem beruflichen Kontext immer wieder auch mit Eltern und eben auch mit pädagogischem Personal sehr viel zu tun habe.

00:50:03: Jetzt kann natürlich auch leicht aufkommen, dass das Eltern ja schon tun.

00:50:10: Also versuchen einen guten Begleiter ein guter Freund zu sein und Kinder dann sehr früh heranziehen mit Entscheidungen zu treffen oft in einem sehr frühen Kindesalter, wo Kinder oft auch überfordert sind mit Entscheidungen die sie treffen sollen und noch gar nicht treffen können.

00:50:29: Das erlebe ich immer aus dem beruflichen Kontext das dann oft so ein bisschen eine Struktur fehlt oder eben auch eine kleinere Wahlmöglichkeit.

00:50:38: also ich nehme jetzt mal ein ganz konkretes Beispiel zum Beispiel sich selbst Kleidung auszuwählen die Sie anziehen möchten vielleicht nur unter zwei T-Shirts zu wählen, grünes und rotes.

00:50:53: Welches T-shirt trage ich jetzt rote oder grün?

00:50:57: Schau mal im Kleiderschrank nach was du anziehen möchtest zum Beispiel.

00:51:01: Also dass wir es runterbrechen und Kinder mit einbeziehen aber ihres Alters entsprechend auch ein Stück weit zu gucken gemeinsam mit ihnen das wir sie nicht überfordern sondern gucken eben immer wieder auch diesen sicheren Hafen bieten, dass wir auch Verantwortung übernehmen und Entscheidungen eben auch tragen.

00:51:23: Und nicht sie vielleicht wie kleine Erwachsene behandeln.

00:51:27: Da würde ich gerne nochmal so deine Sicht dazu hören.

00:51:35: Ja das ist ein guter Punkt.

00:51:37: aber auch bei dem glaube ich nicht, dass es dem widerspricht was ich eben gesagt habe.

00:51:43: Ich glaube das individuell muss man das ausprobieren weil beides führt im Endeffekt dazu Kinder mal eine gute, mal eine schlechte Erfahrung machen werden.

00:51:52: Aber wenn ich sie bevormunde, werden die sich bevomundet fühlen.

00:51:54: Wenn ich ihnen Freiheiten gebe Dann sagen Sie vielleicht ja Du hast es doch besser gewusst.

00:52:02: Das ist so ein individuelles Aushandeln glaube ich.

00:52:05: Da gibt's keinen Leitfaden Den es fürs Leben sowieso nicht gibt Keine Gebrauchsanleitung kein... kein perfektes Konzept das für jede Situation anwendbar ist.

00:52:22: Ja es ist mehr so'n Aushandel Ein dynamisches Verändern, so ein dynamischer Prozess würde ich sagen.

00:52:32: Wo darf

00:52:33: ich noch was sagen?

00:52:34: Ja ja!

00:52:35: Beide Seiten Fehler machen werden und Fehler machen dürfen weil wir ja auch schon im Vorhinein besprochen haben oder ich gesagt habe dass sich über Fehler am meisten lernen durfte bei Niederlagen.

00:52:47: Und ich glaube das gehört halt auch dazu in diesem Prozess wenn man Kinder beim Erwachsenwerden begleitet dass man dann auch im Nachhinein immer denkt, ah, doof.

00:52:57: Hätte ich anders machen können?

00:52:59: Aber hätte auch genauso laufen können, wenn ich es anders gemacht hätte vielleicht.

00:53:06: Also wir hätten beides durch beide ... Beide Sachen hätten zum selben Ergebnis geführt so.

00:53:12: Man weiß das halt nicht.

00:53:14: Man muss situativ entscheiden.

00:53:17: Ja, ich frag mich, ob das den Eltern... Ich hab jetzt gerade die Kinder vor Augen die so ein Kita-Alder sind, die ja wirklich noch sehr klein sind.

00:53:29: Aber ich weiß was du meinst, dass wir immer auch liebevoll auf sie schauen und sie nicht brechen letztendlich in ihrer kleinen wertvollen Persönlichkeit ein Stück weit auch?

00:53:42: Und wann glaubst du ... Wann ein Kind in Anführungsstrichen kein Kind

00:53:48: mehr ist?

00:53:53: Würden Sie sich jetzt mir mal die Frage stellen... Was zeichnet für dich ein Kind aus?

00:54:00: Bevor ich dir die Frage beantworten kann.

00:54:05: Also,

00:54:06: ich glaube, ein Kind ist ja noch sehr abhängig von uns, so wie du es eben auch benannt hast in vielem ... Kann das nicht die Verantwortung für vieles übernehmen?

00:54:18: und irgendwann, wenn es dann also... Ich sag jetzt mal man hat es immer so früher diviniert Wenn du achtzehn bist, bist Du erwachsen In Anführungsstrichen Und gleichzeitig sind ja viele Kinder manchmal noch nicht in Anführungsstrichen erwachsen, damit dreißig nicht erwachsen.

00:54:38: Da wäre so meine Frage – wann glaubst du, wann es gut ist dass auch Eltern zum Beispiel ihre Kinder loslassen?

00:54:49: In vielen Kulturen also gerade so indigene Völker Die haben so gar nicht diese Themen, auch die wir haben bezüglich der Pubertät.

00:54:57: Viele Eltern haben ja schon Angst wenn sie wissen oh je jetzt kommen unsere Kinder oder meinen Sohn oder meine Tochter in die Pubertäte.

00:55:05: Das wird bestimmt ganz schlimm weil das habe ich ja schon bei anderen Eltern mitbekommen Freunden im Freundeskreis und so weiter.

00:55:12: Da werden Kinder Wenn sie vierzehnt oder so sind vierzehn fünfzehn.

00:55:18: Werden Sie auf eine kleine Reise genommen.

00:55:23: Es finden rituale Stadt und dann schlafen Kinder auch nicht mehr in dem Zelt der Frauen, sondern im Zelt von Männern.

00:55:30: also sind sie ein Mann wenn man so will.

00:55:34: Also da findet das schon ganz früh statt Und hier ist es ja oft so dass Kinder sehr lange noch zu Hause leben Und somit ja noch ein Kind sind in dem Sinne, weil sie keine Verantwortung vielleicht für die Miete, sich selbst zu organisieren.

00:55:50: Sei es das Einkaufen, sei es das Kochenwäschewaschen – also diese ganz alltäglichen Dinge letztendlich, die wir alle auch ein Stück weit wo wir Verantwortung übernehmen sollten, wurde es eben Mütter weiterhin tun.

00:56:06: und da gehen ja auch wieder andere Dinge mit einher.

00:56:10: Und da wäre jetzt meine Frage so aus deiner Sicht, vielleicht aus deines eigenen Perspektiven auch wie du das vielleicht empfunden hast.

00:56:20: War nur kein Kind mehr dieses Gefühl von Jetzt bin ich kein Kind!

00:56:28: Also ich glaube dass was du am Anfang der Frage gesagt hast Abkopplung, dass das eine sehr große Rolle dafür spielt um wirklich erwachsen sein zu können und sich wirklich erwachsend zu fühlen auf beiden Seiten dass sich das Kind von den Eltern löst und die Eltern vom Kind.

00:56:46: Und beide irgendwie sagen so, ich habe jetzt hier einen mündigen Menschen, einen selbstbestimmten Menschen vor mir stehen, vor mir sitzen der diesen Platz gefunden hat.

00:57:01: Das ist glaube ich aber schwierig mit einer Zahl zu beziffern.

00:57:03: Ich glaube auch das ist sehr individuell und abhängig von dem Wesen oder von dem Charakter eines Menschen.

00:57:12: Ja, ich glaube das wir da einfach von vielen unterschiedlichen Kulturen auch lernen dürfen und nicht glauben sollten dass wir das im besten verstanden hätten.

00:57:19: Und das mit einer Zahl beziffern und sagen so ab tag x bist du jetzt groß und es ist total egal was in diesem menschen in der inneren vorgeht und ob er sich so sieht und so versteht und man ihn vielleicht wieder eine Rolle drängt die ihm gar nicht gerecht wird.

00:57:35: anders herum kann natürlich auch wenn man Menschen zu früh Dinge zumutet kann das natürlich auch kontraproduktiv sein für die Entwicklung von den Menschen.

00:57:45: Ja, ich glaube auch da ist irgendwie so eine Balance und eine Mitte ganz gut um sich einfach verschiedene Lebensmodelle anzuschauen und dass wir gegenseitig voneinander lernen.

00:57:56: aber ja es wäre auch da jetzt für mich schwierig deine Frage konkret mit einem Alter zu bestimmen oder zu beziffern.

00:58:02: Ich glaube es ist sehr individuell.

00:58:05: Es ist sehr davon abhängig was Kindern zugemutet wird wie andere Menschen das Kind wahrnehmen und ihm begegnen.

00:58:19: Und wie es sich vor allem selbst sieht, also ich glaube die innere Einstellung ist da auch mit entscheidend für auf jeden Fall ob das Kind bereit ist all diese Dinge, die des Erwachsenen Leben mit sich bringen zu tun Mit allem Guten Wie schlechten oder mit der ganzen Verantwortung, die damit einhergeht.

00:58:47: Was glaubst du was übrig bleibt?

00:58:49: Oder was allgemein bleibt wenn zwischen Mutter und Sohn, wenn der Sohn erwachsen wird.

00:58:59: Die Essenz, weil durch diesen bevormundenden fremdbestimmten Charakter den man hat, den das natürlich hat so eine Beziehung in Kindesalter oder oft annehmen kann, entsteht natürlich ein Abhängigkeitserhältnis auf beiden Seiten irgendwie, weil die Eltern vielleicht gewohnt sind dass das Kind halt zu ihm aufblickt, zu ihnen aufblick und sie irgendwie so als Heldenfigur ein bisschen sieht, was ja den Eltern natürlich auch viel gibt.

00:59:31: Dass man so der Beschützer ist, dass man diese Rolle des starken Eltern hat genauso wie das Kind, das irgendwie in den Eltern halt diesen Held sieht oder die Helden uns aufblicken kann.

00:59:41: also für beide irgendwie.

00:59:44: wir haben mal mehr oder weniger schön aber ich glaube wenn sich beide abgekoppelt haben voneinander damit meine ich nicht, dass sie dann im Leben des anderen keinen Platz mehr haben sollten Sondern einfach jeder so seinen eigenen Weg geht, dass dann glaube ich die Essenz das was diese Menschen wirklich zusammenhält und verbindet übrig bleibt.

01:00:07: Sehr sehr schön!

01:00:10: Vielen Dank.

01:00:13: Und was bedeutet für dich Familie?

01:00:22: Bedingungslose Liebe.

01:00:25: Dafür umarme ich dich jetzt mal.

01:00:33: Was möchtest du deiner Mutter noch gerne sagen, so als Sohn zum Abschluss.

01:00:41: Da ich dich liebe und dir sehr dankbar bin für alles was du für mich getan hast und geopfert hast und bereit warst aufzugeben wie oft du zurückgesteckt hast ja und auch einfach über meine Unzulänglichkeiten und Fehler hinweg gesehen hast.

01:01:03: Jetzt wird's gerade sehr emotional da es mein Sohn ist mit dem Ich heute das Interview geführt habe.

01:01:11: Familientherapie Auf Kamera sind wir nicht.

01:01:18: Und ja, ich bedanke mich dass ihr uns gelauscht habt und vielleicht möchtest du jetzt noch abschließend meiner Community was mir denn auf den Weg geben Cedric?

01:01:32: Ja vielen vielen Dank für das wundervolle heilsame Gespräch!

01:01:39: Ich bedanne mich auch erstmal.

01:01:40: Vielen dank für die spontane Einladung.

01:01:43: Treuer Ding, lass mich nicht beirren.

01:01:45: Lass dich nicht entmutigen.

01:01:48: Lasst euch eure Träume nicht ausreden.

01:01:51: Ihr wisst am besten wozu ihr fehlt.

01:01:52: seid was ihr könnt.

01:01:53: geht raus holt euch den Platz an der Sonne.

01:01:59: Wir wünschen euch einen lichtvollen wundervollen

01:02:01: Tag Bis zum nächsten Mal.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.